pflegetipps - Landschaftsarchitekt landschaftsar.ch

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

staudenbeet-pflege

Landschaftsarchitekt landschaftsar.ch
Herausgegeben von in staudentipps ·

jäten
leider wachsen im staudenbeet nicht nur die gewünschten pflanzen sondern auch un- bzw. wildkräuter. besonders in den ersten zwei jahren einer staudenneupflanzung, wenn die pflanzendecke noch nicht komplett geschlossen ist, sollte man einmal im monat eine wildkrautkontrolle durchführen. treten wurzelunkräuter, wie z.B. winde oder giersch auf, sollten diese mit der grabegabel bzw. einem löwenzahn- oder distelstecher möglichst mit allen wurzeln entfernt werden. wenn am anfang konsequent und ordenlich gejätet wird, werden die wurzelunkräuter geschwächt und werden mit der zeit sterben.

wenn der boden gehackt wird, bietet er einjährigen wildkräutern wie springkraut und vielen gräsern ideale lebensbedingungen. deshalb gilt grundsätzlich, den boden möglichst wenig zu bearbeiten, damit die wildkräuter schlechtere lebensbedingungen vorfinden. außerdem bleibt die erde gleichmäßig frisch und trocknet nicht so leicht aus.

wässern
nach der anwachspflege sollte nur bei extrem trockene heissen sommermonaten das wässern erforderlich sein. bitte in solchen extremsituationen lieber weniger, ungefähr 2x pro Woche durchdringend giessen, als öfters aber nur wenig giessen. wenn sie öfters verreist sind, wäre unter umständen eine bewässerungsanlage ratsam. etwas anderes ist es, wenn Sie ihre stauden im topf halten. dann die töpfe am besten mit einem unterteller versehen, der im herbst wieder entfernt wird, als wasserspeicher versehen und in trockenen und heißen Hhochsommerphasen alle 3-4 tage kräftig gießen.

düngen
die jährliche hauptdüngung erfolgt im eingewachsenen staudenbeet anfang märz, wenn die pflanzen zurück geschnitten sind und im beet gejätet worden ist. dafür können sie auf biodünger oder hornspäne zurückgreifen, auch Kompost ist geeignet.
bei starkzehrern (klassische beetstauden wie delphinium und phlox oder auch rosen) ist im juni eine nachdüngung nötig. auch bei böden, wo die nährstoffe schnell ausgewaschen werden, ist eine weitere düngung im juni zu empfehlen.

warum wird gedüngt?
stauden wachsen jedes frühjahr wieder komplett neu aus der erde zu kräftigen üppigen pflanzen, zum teil zu richtigen riesenstauden heran. dabei brauchen die pflanzen zusätzlich zu den im boden vorhandenen nährstoffen die hilfe vom gartenbesitzer in form von dünger.

regelmäßige humusgaben
viele stauden, vor allem unter gehölzen oder im gehölzrand, sind für eine nachhaltige versorgung mit lauberde und kompostgaben dankbar. außerdem wird der humus oder kompost von den stauden auch als winterschutz genutzt.




gras zunächst nicht zu kurz mähen

Landschaftsarchitekt landschaftsar.ch
Herausgegeben von in rasentipps ·

rasen düngen vor vertikutieren

Landschaftsarchitekt landschaftsar.ch
Herausgegeben von in rasentipps ·
bevor vertikuliert wird den rasen stärken
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü